BEZIEHUNGSKULTUR LEBENEmotionen entstehen durch Beziehungen.

Satzung

Geschrieben am 4. Januar 2016 um 15:00

satzung-neu-dez-2013-2014-01-15.doc

Hier kommt die aktuelle Fassung der Satzung unseres Vereins, beschlosssen im Dezember 2013 in Leipzig.

Wir haben jetzt die Möglichkeit der Briefwahl zur Vorstandswahl in der Satzung festgeschrieben.

Satzung des Vereins Psychotherapie als Lebensweg e. V.
Verein zur Förderung von Psychotherapie, Selbsthilfe und
Beziehungskultur

Durch die Therapie in der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik im Diakoniewerk Halle unter Leitung des Chefarztes Dr. Hans-Joachim Maaz sind die Einsicht und das Bedürfnis gereift, für ganzheitliche Gesundheit auch außerhalb von Leistungen der Krankenkassen Verantwortung zu übernehmen. Um sich in dieser Haltung zu unterstützen und sie weiter zu befördern, haben ehemalige Patienten der Klinik1998 einen Verein gegründet.

§1 Name und Sitz
(1) Der Verein führt den Namen „Psychotherapie als Lebensweg e.V. – Verein zur Förderung von Psychotherapie, Selbsthilfe und Beziehungskultur“. Er soll ins Vereinsregister eingetragen werden.

(2) Sitz des Vereins ist Leipzig.

§2 Zweck des Vereins
(1) Zweck des Vereins ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege, insbesondere die Förderung psychotherapeutischer Methoden, der Förderung von Selbsthilfearbeit und der Beziehungskultur Betroffener.

(2) im Rahmen seiner Angebote ist der Verein Interessengemeinschaft, Netzwerk und geschützter Begegnungsraum von und für Menschen, die in Psychotherapie waren und Psychotherapie als ihren Lebensweg im Sinne von Ganzheitsmedizin erkennen und annehmen.

(3) Planung, Organisation und Durchführung bedarfsermittelter ganzheitlicher Therapieangebote für Gruppen in Form von ein- oder mehrtägigen Workshops. Dabei kann es sich z.B., um themenbezogene Gesprächs- und Bewegungstherapieangebote oder auch um ein spezielles Therapieangebot für Männer oder für Frauen sowie für Paare handeln. Die therapeutische Betreuung und Begleitung dieser Workshops erfolgt durch ausgewählte Psychotherapeuten.

(4) Betreuung und Initiierung regional tätiger Selbsthilfegruppen. Bekannt machen dieser Selbsthilfegruppen über die Vereinsmedien sowie Vermittlung von Interessenten. Organisation und Durchführung von Arbeitstreffen für Selbsthilfegruppen mit der Begleitung ausgewählter Therapeuten.

(5) Vermittlung persönlicher Kontakte zwischen Menschen, die ein Interesse daran haben, sich im Sinne von Selbsthilfe und mit der Lebenseinstellung von Psychotherapie als Lebensweg im Rahmen der Angebote des Vereins zu begegnen, auszutauschen und zu unterstützen.

(6) Organisation und Durchführung von Veranstaltungen zur Förderung des Gedankengutes von Ganzheitsmedizin und Psychotherapie und damit eines tiefer gehenden Gesundheitsbewusstseins.

(7) Unterstützung von Projekten durch ideelle Hilfestellung, mit denen die Lebenshaltung „Psychotherapie als Lebensweg“ verwirklicht wird.

(8) Öffentlichkeitsarbeit im Sinne der Vereinsziele.

§3 Gemeinnützigkeit
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§4 Mitgliedschaft
(1) Mitglied des Vereins kann jede Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Ein Anrecht auf Mitgliedschaft besteht nicht.

(2) Mitglieder können sein: natürliche Personen, Personenvereinigungen und juristische Personen.

(3) Die Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge. Sie werden jeweils am 1. Januar eines Jahres im Voraus fällig und über Einzugsermächtigung abgebucht. Die Höhe der Beiträge wird durch die Mitgliederversammlung beschlossen und in der Vereinsordnung festgelegt.

(4) Der Austritt aus dem Verein ist zum Ende eines jeden Kalenderjahres möglich, und zwar durch schriftliche Kündigung bis spätestens zum 30.09. des betreffenden Jahres. Die Austrittserklärung erfolgt gegenüber einem Mitglied des Vorstandes.

(5) Ein Mitglied kann aus wichtigem Grund aus dem Verein ausgeschlossen werden, insbesondere wenn dessen Verhalten in grober Weise gegen die Ziele und Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss beschließt die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden. Die Mitgliedschaft endet auch durch Streichung aus der Mitgliederliste durch den Vorstand, wenn das Mitglied mit seinem Jahresbeitrag trotz Mahnung 1 Jahr im Rückstand ist. Auch in diesem Fall wird dem betroffenen Mitglied eine Anhörung gewährt.

§5 Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§6 Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§7 Vorstand
(1) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins im Sinne der Vereinszwecke und ist der Mitgliederversammlung rechenschaftspflichtig.

(2) Der Vorstand besteht aus mindestens 3 bis höchstens 5 von der Mitgliederversammlung einzeln zu wählenden Mitgliedern. Der 1. und 2. Vorsitzende werden von der Mitgliederversammlung direkt in die entsprechende Position gewählt.

(3) Für die Beschlussfähigkeit ist eine einfache Mehrheit aller Vorstandsmitglieder notwendig. Jeder von ihnen ist einzeln zur Vertretung des Vereins berechtigt. Die Mitglieder des Vorstandes müssen Vereinsmitglieder sein.

(4) Über die Verwendung der finanziellen Mittel entscheidet der Vorstand, bei einem Betrag ab 5 T Euro ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung notwendig. Über die Verwendung finanzieller Mittel mit einem Betrag von mehr als 1.000 Euro ist jeweils ein gesonderter Beschluss des Vorstandes notwendig.

(5) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt, er bleibt jedoch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.

(6) Die Vorstandsmitglieder erhalten eine im Verhältnis zu ihren Aufgaben angemessene Entschädigung, die von der Mitgliederversammlung festgelegt wird.

§8 Geschäftsführer und Kassenführer
Der Vorstand kann einen Geschäftsführer und einen Kassenführer bestellen. Das Rechtsverhältnis zwischen Vorstand und Geschäftsführer bzw. Kassenführer wird durch Vertrag geregelt.

§9 Die Mitgliederversammlung
(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt.

(2) Sie beschließt über:

  • den Jahresabschluss und den Tätigkeitsbericht des Vorstandes
  • die Änderung der Satzung und/oder der Vereinsordnung
  • die Verwendung von finanziellen Mitteln ab 5 T Euro
  • die Änderung der Mitgliedsbeiträge
  • die Wahl und Entlastung des Vorstandes.

(3) Außerdem sind Mitgliederversammlungen dann einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von 1/5 der Mitglieder unter Angabe des Zweckes und der Gründe vom Vorstand schriftlich verlangt wird.

(4) Jede Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden oder vom 2.Vorsitzenden schriftlich, unter Einhaltung einer Einladungsfrist von mindestens 4 Wochen, einberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.

(5) Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet. Sind die Vorstandsmitglieder verhindert, wählt die Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte den Versammlungsleiter.

(6) Änderungen der vom Vorstand festgesetzten Tagesordnung können von der Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit beschlossen werden.

(7) Bei der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher unberücksichtigt. Zur Änderung der Satzung, des Satzungszweckes und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder
erforderlich. Gleiches gilt zum Erlass und zur Änderung der Vereinsordnung.

(8) Über den Ablauf der Mitgliederversammlung und die gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll zu fertigen. Dieses ist vom Protokollführer und vom Versammlungsleiter zu unterschreiben.

(9) Die nicht erschienenen Mitglieder können sich mittels Vollmacht in der Mitgliederversammlung durch andere Mitglieder im Stimmrecht vertreten lassen.

Bei Vorstandswahlen kann auch per Briefwahl über einen Brief an den designierten Wahlleiter gewählt werden. Es gelten nur die Briefwahlstimmen als abgegeben, welche dem Wahlleiter vor Beginn der Wahlversammlung in Form eines persönlich unterzeichneten Briefes vorliegen. Verspätet eintreffende Briefwahlstimmen zählen als ungültig und nicht abgegeben.

 

§10 Vereinsordnung
(1) Der Vorstand erarbeitet ergänzend zu dieser Satzung eine Vereinsordnung.

(2) Die Vereinsordnung regelt Einzelheiten der Aufgaben und der Zusammenarbeit der Vereinsorgane, soweit dies nicht bereits durch diese Satzung bestimmt ist.

(3) Die ordentliche Mitgliederversammlung erlässt bzw. ändert die Vereinsordnung. Die Vereinsordnung ist allen Mitgliedern bekannt zu geben und dadurch für diese verbindlich.

§11 Auflösung des Vereins
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins nach Erfüllung bestehender Verbindlichkeiten an den DEUTSCHEN PARITÄTISCHEN WOHLFAHRTSVERBAND, Gesamtverband e. V. oder an seine Mitgliedsorganisation Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V., insofern diese zum o.g. Zeitpunkt gemeinnützig ist.

Das Vermögen ist unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden. Diese soll der Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege dienen. Die Mitgliederversammlung entscheidet, welcher paritätischen Organisation das Vereinsvermögen zufließen soll.

Beschlossen auf der Mitgliederversammlung des Vereins „Psychotherapie als Lebensweg e.V.“ am 08. Dezember 2013 in Leipzig